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Neues Ventilationsmonitoring für die pflegerische Versorgung von beatmungspflichtigen Patienten – In der Juryauswahl!

Elektrische Impedanztomografie
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Die maschinelle Beatmung geht neben der eigentlich gewollten atemunterstützenden Wirkungsweise immer mit erhöhtem Komplikationsrisiko wie einer Pneumonie, einem Pneumothorax oder tech. Fehlern einher, welche die Patientensicherheit gefährden. Ein dauerhaftes ausreichendes Monitoring der Beatmung im außerklinischen Bereich ist nur sehr begrenzt möglich und oftmals werden lediglich punktuell Surrogatparameter wie die Sauerstoffsättigung im Blut oder die Compliance genutzt, um die Funktionsfähigkeit des Respirationstraktes zu beurteilen.

Elektrische Impedanztomografie

Die Elektrische Impednaztomographie (EIT) ist ein nichtinvasives und strahlungsfreies, bettseitiges Monitoring-Tool, welches die Atemgasverteilung während der Einatmung in Echtzeit darstellt, indem dem Patienten ein Elektrodengurt um die Brust gelegt wird. Diese räumliche Darstellung hat den wesentlichen Vorteil, dass unmittelbar Interventionen durchgeführt und angepasst werden können und deren Wirkungen sofort sichtbar sind.

Die EIT kann der Pflegekraft mehr Sicherheit im Umgang mit dem Patienten geben und stellt einen wesentlichen Trigger zu individuellen Pflegeintervention (Absaugen, Lagern, Mobilisieren, Erkennen von Notfallsituationen) dar, da der Ursache-Wirkungs-Zusammenhang direkt ersichtlich ist.
In diesem Projekt wird zum einen das Anwendungsgebiet der EIT noch genauer definiert, die Limitationen noch klarer beschrieben und schlussendlich der Nutzen der EIT aufgezeigt. Des Weiteren muss die Hardware entsprechend den alltäglichen Anforderungen im außerklinischen Anwendungsbereich angepasst werden.

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