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KAI 2013

Schwerpunkt: Häufige Begleiterkrankungen Beatmeter
Workshops:
  1. Technische Mittel zur Sekretmobilisation
  2. Individuelle Auswahl von Trachealkanülen
  3. Reisen mit Beatmung
  4. Einfluß von Stoffwechselerkrankungen auf die Blutgasanalyse Beatmeter
  5. Inhalative Therapien
Fortbildungspunkte der LÄK:
Freitag 7 Punkte & Samstag 8 Punkte

Hier können Sie sich das Programm ansehen.

Rückblick 2013

Erst­mals fand der Kon­gress an sogar zwei Tagen statt

2 Tage – 360 Gäste – 26 Refe­rie­rende und eine Preis­ver­lei­hung: Das ist der Kon­gress für außer­kli­ni­sche Inten­siv­pflege 2013 in Zahlen. Zahlen, die eine bun­des­weite Akzep­tanz des Kon­gresses und somit ein zuneh­mendes Inter­esse an pflegerisch-medizinischen Fort­bil­dungen bestä­tigen.

Themen des KAI 2013

Mit dem Schwer­punkt auf häu­figen Beglei­ter­kran­kungen Beat­meter sollte in diesem Jahr das Augen­merk auf das früh­zei­tige Erkennen sich anbah­nender Not­fälle gerichtet sein. Ein sicheres und kon­se­quentes Han­deln der Pfle­ge­kräfte wurde als ent­schei­dendes Kri­te­rium für die erfolg­reiche Umset­zung der Dele­ga­tion ärzt­li­cher Leis­tungen außer­halb der Klinik her­aus­ge­stellt. Des Wei­teren wurden neben neu­esten Erkennt­nissen der außer­kli­ni­schen Inten­siv­pflege ins­be­son­dere Sicher­heit und tech­ni­sche Fit­ness ver­mit­telt.

In diesem Jahr fand der KAI erst­mals an zwei Tagen statt. Umfang­reiche Semi­nare am ersten, soge­nannten High-Interest-Tag, boten den Teil­neh­menden einen tie­feren Ein­stieg in die jewei­lige The­matik. Beim Impro­vi­sa­ti­ons­theater am Abend blieb kein Auge tro­cken, in lockerer Runde trafen Gäste aus den ver­schie­densten Berei­chen der außer­kli­ni­schen Inten­siv­pflege in Gesprä­chen zusammen.

Die zwei­tägig beglei­tende Indus­trie­aus­stel­lung sowie span­nende Refe­rate und pra­xis­re­le­vante Work­shops am zweiten Kon­gresstag run­deten den KAI ab. Ins­ge­samt konnte allen Teil­neh­menden auf­grund der Ver­län­ge­rung des Kon­gresses viel Raum für Dis­kus­sionen geboten werden, der Bedarf war offen­sicht­lich groß. Die Grün­dung eines Kom­pe­tenz­zen­trums, die Bereit­stel­lung von Blut­gas­ana­ly­se­ge­räten durch die Kran­ken­kassen und bes­sere Qua­li­fi­zie­rungs­mög­lich­keiten waren zen­trale Kern­for­de­rungen.

Der Deut­sche Inno­va­ti­ons­preis für außer­kli­ni­sche Inten­siv­pflege

Eben­falls eine Pre­miere: Die Aus­zeich­nung einer beson­ders inno­va­tiven Idee zur Ver­bes­se­rung der Situa­tion ambu­lant ver­sorgter Pati­enten mit dem Deut­schen Inno­va­ti­ons­preis für außer­kli­ni­sche Inten­siv­pflege. Dr. Ralf Schnell, Leiter der Ent­wick­lung eines bekannten Her­stel­lers von Tra­cheo­st­o­mie­ka­nülen, über­zeugte die Jury mit der Ein­fach­heit seiner Idee. Er stellte eine Opti­mie­rung der Tra­che­al­ka­nülen vor, die die Kom­mu­ni­ka­tion tra­cheo­to­mierter Pati­enten erleich­tern soll. Mit einer sim­plen zweiten Lochung an der Innen­seite der Tra­che­al­ka­nüle soll die Ausa­tem­luft auch bei ungüns­tigen ana­to­mi­schen Ver­hält­nissen in die natür­li­chen Atem­wege geleitet werden. Zusätz­lich ermög­licht ein stu­fenlos ein­stell­bares, seit­li­ches Fenster am Sprech­ventil einen mög­lichst guten Kom­pro­miss zwi­schen Stimm­qua­lität und Atmungs­ver­halten. Je nach Situa­tion können Anwen­dende die Öff­nungs­größe an ihre jewei­ligen Bedürf­nisse anpassen.

Wir gra­tu­lieren Dr. Ralf Schnell für seine Inno­va­tion, die sicher­lich zu einer Stei­ge­rung der Lebens­qua­lität tra­cheo­to­mierter Pati­enten bei­tragen wird.