Die DIGAB e.V. – Deutsche Interdisziplinäre Gesellschaft für Außerklinische Beatmung teilt mit, dass sie Teilnehmenden von DIGAB-zertifizierten Kursen aufgrund der aktuell unübersichtlichen Lage im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus mehr Zeit einräumen möchte, um die Kurse zu beenden. In der Bekanntmachung des geschäftsführenden Vorstands heißt es, die formalen Vorgaben müssten den aktuellen Bedingungen rasch und unbürokratisch angepasst werden. Folgende Punkte wurden u.a. vom DIGAB-Präsidenten Dr. med. Martin Bachmann (Foto) unterzeichnet:

  • 10% Fehlzeiten der Präsenzstunden in den Basiskursen, die durch das Coronavirus bedingt sind, werden dann akzeptiert, wenn die fehlenden Inhalte über Lehrbriefe und/oder Aufgaben im Selbststudium vermittelt werden. Die Durchführung obliegt der Verantwortung der Kursanbieter und wird nicht geprüft.
  • Die bisherige Frist von 12 Monaten wird für alle Kurstypen (Basiskurs, Basiskurs Pädiatrie, Expertenkurs) um zusätzliche 12 Monate verlängert für alle Teilnehmenden, die ab März 2019 mit dem Kurs begonnen haben. Hierfür ist keine zusätzliche Beantragung bei der DIGAB-Geschäftsstelle / Intercongress erforderlich.
  • Diese Regelungen müssen ggf. je nach Verlauf der Entwicklung weiter angepasst werden.

Außerdem hieß es: „Wir möchten Sie als Kursanbieter dringend bitten, ggf. Wiederholungsmodule anzubieten, damit fehlende Module nachgeholt werden können. Bitte teilen Sie uns außerdem mit, mit welchen aktuellen Problemen und zusätzlichen Hindernissen Sie konfrontiert sind, die einer weiteren Reaktion und Anpassung von Seiten der DIGAB bedürfen. Zusätzlich werden alternative Modelle zu den klinischen Praktika geprüft und ggf. für bestimmte Kurse entwickelt.“

Das komplette Schreiben im Wortlaut steht auf der DIGAB-Homepage zum Download.

Foto: Asklepios